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Homöopathie für Flüchtlinge in Augsburg

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 10. August 2016 um 21:30 Uhr

 

Im September 2015 initiierte die homöopathische Allgemeinärztin Dr. Maria Möller (FiLL-Mitglied) in Augsburg ein erstes Treffen von 14 ÄrztInnen und HeilpraktikerInnen, um Geflüchteten in Augsburg eine qualifizierte homöopathische Behandlung zu ermöglichen.

Das daraus entstandene Projekt ist eine gemeinsame Initiative von Homöopathen ohne Grenzen (HOG) in Zusammenarbeit mit Homöopathie in Aktion (HiA) mit dem Ziel, körperlich oder seelisch erkrankten Flüchtlingen eine homöopathische Behandlung zu ermöglichen. Beide Organisationen haben langjährige Erfahrung in der Behandlung von PatientInnen unterschiedlichster Kulturen aus dem Inland und aus dem Ausland, auch unter Mithilfe von ÜbersetzerInnen.

Die HomöopathInnen sind erfahrene ÄrztInnen und HeilpraktikerInnen, die ehrenamtlich tätig sind, einige darunter sind FiLL-Mitglieder.

Sie erfassen die Gesamtsituation der geflüchteten Menschen in einem trauma- und kultursensiblen Anamnesegespräch (gegebenenfalls mit DolmetscherIn) und finden das homöopathische Heilmittel.
Die homöopathische Behandlung findet in den Schulungsräumen von „Tür an Tür“ im zib - Zentrum für interkulturelle Beratung, Wertachstraße 29 (Rückgebäude) in 86153 Augsburg statt.
Sprechstunde ist  jeden Freitag Nachmittag von 14.00 Uhr - 19.00 Uhr nach vorheriger Terminvereinbarung.

Einen ausführlichen Bericht über das Projekt finden Sie unter diesem Link.

Wenn Sie einen Termin für eine homöopathische Behandlung vereinbaren möchten oder noch Fragen haben, dann wenden Sie sich bitte an:

Terminvereinbarung und Information:
Frau Dr. med. Maria Möller
Telefon: 0171 / 4831238
E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

  
Information:
Frau Christine Lauterbach
Telefon: 0821 / 517177
 

Ärztliche Flüchtlingshilfe in Augsburg

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 12. August 2016 um 10:50 Uhr

( Bildquelle: Flucht, Migration und Bürgerengagement - 40 Projekte
Wißner-Verlag; Auflage: 1 (25. Mai 2016); ISBN-13: 978-3957860019)

   

Bis zu rund 400 Flüchtlinge pro Tag kamen zu Spitzenzeiten in den Augsburger Erstaufnahmeeinrichtungen an. Bei einem sogenannten Erstscreening wird untersucht, ob ansteckende Krankheiten oder lebensbedrohliche Infektionen bestehen. Diese Erstuntersuchungen fanden in mehreren improvisierten Räumlichkeiten unter einfachsten Bedingungen statt.

Schnell fiel auf, dass die medizinische Betreuung der Flüchtlinge nicht ausreichend organisiert war. So kam es beispielsweise anfangs zu unnötigen Notarzteinsätzen bei „harmloseren“ Erkrankungen wie Fieber und Erbrechen. Um die Situation zu verbessern schloss sich eine Gruppe von Augsburger Ärzten zusammen und engagierte sich über die offizielle Untersuchung hinaus für bessere Bedingungen bei der medizinischen Versorgung und eine respektvolle und menschenwürdige Behandlung der Flüchtlinge.

Im Rahmen des Forums für interkulturelles Leben und Lernen (FILL) entstand zunächst der Arbeitskreis „Flucht und Gesundheit“ aus dem heraus sich die Medizinische Flüchtlingshilfe Augsburg e. V. (MFA) gründete. Der ehrenamtliche Verein kümmert sich als Ansprechpartner der Regierung und des Gesundheitsamtes um die Aufdeckung und Schließung von Versorgungslücken. Zusätzlich aber auch um grundsätzliche organisatorische Dinge wie die Versorgung mit Thermoskannen, Rollstühlen und Essen für unterernährte Säuglinge, oder den Anschluss  von Wasserleitungen und um die Beschaffung und Verteilung der Medikamente. Die außergewöhnlichen Bedingungen erfordern nach wie vor viel Improvisationstalent.

Durch die  Sprachprobleme können kranke Personen oft nicht richtig aufgeklärt werden oder haben Ängste, dass sie von ihren Familien weggerissen werden, sollten sie sich behandeln lassen. Inzwischen haben die Ärzte gelernt mit Hilfe von Gesten und Mimik sowie mittels Übersetzungs-Apps und Bildwörterbüchern die Beschwerden zu verstehen. Zukünftig sollen vermehrt Dolmetscher eingesetzt werden. Hierfür eignen sich vor allem geflüchtete Ärzte, die als Sprachvermittler unterstützen können. Der Verein möchte diesen Ärzten zusätzlich vermehrt Hospitationen ermöglichen, was ein wichtiger erster Schritt zur beruflichen Anerkennung als Arzt in Deutschland ist.

Seit September 2015 werden an den Wochenenden Sprechstunden angeboten, damit erkrankte Flüchtlinge direkt in den Aufnahmeeinrichtungen untersucht und betreut werden können.

Die MFA knüpft auch Verbindungen zu Fachärzten, wie z. B. Gynäkologen und Kinderärzten.  Auch zu traumatherapeutischen Hilfsangeboten werden Kontakte vermittelt, wie z.B. zu dem Projekt „NADA – Akupunktur für Flüchtlinge“. Im Grand Hotel Cosmopolis in Augsburg findet in einer offenen Gruppe Akupunktur mit Nadeln oder Kügelchen statt, was die negativen Folgen von Stress und Traumata mildern kann. Weitere Infos finden Sie hier.

 

   

Refugees Welcome: Qigong and NADA Acupuncture with Refugees in Germany

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 10. August 2016 um 16:47 Uhr

   
Dr. med. Elisabeth Friedrichs (FiLL-Mitglied) hielt auf der
10th International Conference on Daoist Studies
“Daoism: Self, Science, and Society”
im Tian-An-Tai-Ho Retreat Center (TATHRC) in Taiwan,May 26-29, 2016
den Vortrag
“Refugees Welcome: Qigong and NADA Acupuncture with Refugees in Germany"

Weitere Informationen  finden Sie hier:
Programm der Konferenz,
Folien von Dr. Friedrichs

   

Africa Cup 2016 in Friedberg

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 26. Juli 2016 um 10:57 Uhr

  
Rund 100 Kicker aus 20 Nationen traten am 9. Juli zum Africa Cup 2016 an. Bei hochsommerlichen Temperaturen lieferten sich die über Länder-, Alters- und Geschlechtergrenzen hinweg zusammengesetzen Teams aus der Region hitzige Duelle auf dem Rasen des TSV Friedberg. Als verdiente Sieger durften nach zahlreichen Duellen, Toren, Elfmetern und gelben sowie roten Karten die afghanischen Jungs aus Kühbach nach einem 3:0 im Finale gegen die Augsburger Wurscht Socuz den Pokal in die Höhe recken.
Im Anschluss waren Teams, Betreuer, Zuschauer und Freunde der Autefa-Familie zur großen Grillparty auf dem Autefa-Gelände eingeladen, wo man neben Gegrilltem und einem üppigen Kuchenbuffet auch mit selbstgemachten, afrikanischen Spezialitäten der Asylbewerber verwöhnt wurde. Für ordentlich Stimmung sorgte DJ Doc Rasta, der wie schon im Vorjahr mit seiner Musikauswahl die mit dem Ende des Ramadan zusammenfallenden Feierlichkeiten untermalte. Der durch ortsansässige Betriebe und das Forum interkulturelles Leben und Lernen (FiLL) unterstützte Africa Cup war für alle Beteiligten ein voller Erfolg und damit erneut ein großartiger Beleg für die in Friedberg gelebte Willkommenskultur.
Der FiLL-Vorstand bedankt sich ganz herzlich bei Daniela Wolf (FILL-Mitglied) für die Vorbereitung und Organisation dieser Veranstaltung. 

   

Augsburger Allgemeine über Wissenschaftspreis 2016

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 27. Juli 2016 um 10:10 Uhr

Die Augsburger Allgemeine berichtete am 11. Juli 2016 über die Verleihung des Augsburger Wissenschaftspreis für interkulturelle Studien im Goldenen Saal des Augsburger Rathauses.
Hier finden sie den Beitrag der AZ.
   

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